Wenn ihr mit Crowd Impact startet, ist die Aktionen-Ansicht einer der wichtigsten Orte in der App. Hier wird aus Daten echte Veränderung: Du siehst konkrete Aktionskarten, priorisiert sie für deine Organisation, und erstellt Schritt für Schritt euren Maßnahmenplan pro Jahresbilanz.

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Kurz: In der Umfrage erfasst du Anreisewege, Crowd Impact berechnet Emissionen, und in den Maßnahmen überführst du diese Erkenntnisse ins Handeln.

Die Aktionen-Ansicht

Die Aktionskarten sortierst du per Drag & Drop und baust daraus deine Maßnahmenstruktur pro Jahresbilanz.
Das geht schnell und einfach und macht noch dazu hoffentlich Spaß 😄

Hier sortierst du Action Cards per Drag & Drop in die drei Statusfelder und baust damit deine Maßnahmenstruktur.

Du hast drei Ablagestapel zur Auswahl, in die du die Aktionskarten einsortierst:

  • Nicht relevant (macht für meine Organisation generell keinen Sinn)
  • Umgesetzt (machst du in dieser Jahresbilanz)
  • Nicht umgesetzt (machst du in dieser Jahresbilanz nicht)

Sobald alle Karten aus dem Stapel einsortiert sind, blendet die App einen Abschluss-Bildschirm ein („Dein Aktionsplan ist fertig!“) und führt dich direkt zum Aktionsplan, in dem du deine Sortierung noch einmal ansehen und anpassen kannst. Diesen Plan kannst du als Excel-Liste exportieren oder dir direkt als E-Mail zusenden, um ihr zu bearbeiten.


So startest du

Lege mindestens eine Jahresbilanz an, denn ohne eine Jahresbilanz funktioniert das Aktionen-Feature nicht. Am besten legst du außerdem mindestens eine Umfrage mit zugehörigem Standort an. Beim Anlegen des Standorts muss man einen Typ angeben, der dazu genutzt wird, nur relevante Aktionskarten anzuzeigen.

Du kannst oben zwischen den verschiedenen Bilanzjahren hin- und herwechseln.

Du wechselst per Pfeil zwischen vorhandenen Jahresbilanzen – auch wenn Jahre dazwischen fehlen.
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Jahresbilanzen müssen nicht lückenlos sein.
Eine Bilanz 2025 und die nächste erst 2027 ist völlig okay. Die App arbeitet auch mit solchen Sprüngen sauber weiter.

Was bedeutet "Empfohlene Aktionen"?

Unter dem Kartenstapel kannst du zwischen empfohlenen Maßnahmen und allen Maßnahmen umschalten.

Ein Bildschirmfoto zeigt ein Menü mit den Punkten "Empfohlene Aktionen" und "Alle Aktionen" auf der Aktionen-Ansicht.
Mit dem Filter wechselst du zwischen fokussierten Empfehlungen (nach Standort-Typen) und dem vollständigen Maßnahmenkatalog.

Wenn du „empfohlen“ auswählst, schaut die App auf die Standort-Typen, die bei deinen vorhandenen Standorten hinterlegt sind (z. B. Festival, Museum, Konferenz), und zeigt nur die Aktionskarten an, die zu deinen Standort-Typen passen.

Wenn du noch keine Standorte angelegt hast, werden alle Aktionskarten angezeigt.

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Die Aktionskarten sind vorsortiert, sodass die Karten mit dem höchsten CO-Einsparpotential bei niedrigsten Kosten und Aufwand oben auf dem Stapel liegen.

Der Aktionsplan

Sobald der Stapel abgearbeitet ist, bekommst du deinen generierten Aktionsplan:

Wenn alle Karten einsortiert sind, springst du direkt in den Aktionsplan zur Feinarbeit.

  • Die App zeigt den Abschluss-Screen mit „Aktionsplan ansehen“.
  • Von dort gehst du in eine Listenansicht.
  • In dieser Liste kannst du
    • die Einsortierung nachträglich bearbeiten
    • dir den Aktionsplan als Excel-Liste exportieren oder direkt als E-Mail schicken
Im Aktionsplan kannst du Aktionen nachträglich sortieren und dir eine Excel-Datei exportieren und als E-Mail senden.

Aktions-Beispiele

Damit du ein Gefühl für die Bandbreite bekommst, hier einige typische Karten:

  • Flugverzicht-Richtlinie
    Klare Leitlinie: kurze Flugreisen vermeiden, Bahn priorisieren.
  • Online-/Hybrid-Format
    Ermöglicht Teilnahme ohne Anreise und kann Emissionen stark reduzieren.
  • Unattraktives Parken
    Weniger Stellplätze und gezielte Preissignale, um den Modal Shift zu fördern.
  • Grüne Anreise-Pfandlösung
    Finanzielle Anreize für klimafreundliche Verkehrsmittel.
  • Kombiticket-Angebot
    Ticket + ÖPNV in einem: niedrigere Hürde für Bus und Bahn.
  • Organisierte Busreisen
    Gebündelte Anreise aus Städten oder Hubs statt viele Einzelautos.
  • Anreize zu Fahrgemeinschaften
    Höhere Fahrzeugauslastung, weniger Fahrzeuge pro Veranstaltung.
  • Kommunikationskampagne
    Klare, motivierende Information vorab und vor Ort.

Diese Mischung zeigt gut: Es gibt nicht „die eine Maßnahme“. Wirkung entsteht meistens aus einer Kombination aus Infrastruktur, Anreizen, Kommunikation und Organisationsregeln.

Jede Karte enthält konkrete Umsetzungsinfos und bleibt im Aktionsplan jederzeit nachvollziehbar.

Typische Arbeitsweise im Team

Viele Teams arbeiten mit einem einfachen Rhythmus:

  1. Erstes Sortieren im Kernteam (30-60 Minuten): Maßnahmen mit hoher Wirkung und geringer Hürde priorisieren (diese Karten sind vorsortiert oben auf dem Stapel)
  2. Im fertigen Aktionsplan die Auswahl in einer zweiten Runde mit erweiterten Stakeholder*innen bestätigen
  3. Aktionsplan für dieses Bilanzjahr als Excel exportieren.
  4. In der Excel kannst du weitere Spalten hinzufügen und verantwortliche Personen den Aktionen zuordnen, Zeitfenster festlegen und den Status der Umsetzung überprüfen.
Ein als XLS exportierter Aktionsplan.

Fortschritt sinnvoll nutzen

Im Fortschritte-Bereich seht ihr im Zeitverlauf, wie sich die Emissionen aus der Publikumsmobilität über die Zeit entwickeln.

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Eure Emissionsdaten sind mit euren Maßnahmen verknüpft. Dadurch könnt ihr nicht nur berichten, dass sich etwas verändert hat, sondern auch besser erklären, warum.

Praktischer Tipp:
Pflegt nicht nur die aktuelle Jahresbilanz, sondern aktualisiert auch ältere Jahresbilanzen, wenn sich Erkenntnisse nachträglich verbessern. Das macht eure Entwicklung robuster und aussagekräftiger.

Tappe auf ein Bilanzjahr im Diagramm, um die in diesem Jahr umgesetzten Aktionen anzuzeigen.

Was passiert, wenn neue Karten dazukommen?

Die Maßnahmenbibliothek entwickelt sich stetig weiter. Wenn neue Aktionskarten erscheinen, ist das ein Vorteil: Ihr bekommt zusätzliche, aktuelle Aktionsvorschläge.

Euer Workflow bleibt gleich:

  • neue Karte ansehen
  • einordnen
  • Plan aktualisieren

FAQ

Müssen wir sofort alle Maßnahmen perfekt bewerten?

Nein. Besser ein erster kompletter Durchlauf als lange Diskussion ohne Ergebnis. Ihr könnt später jederzeit umsortieren.

Was, wenn wir uns bei einer Karte unsicher sind?

Legt sie zunächst in „Nicht umgesetzt“, besprecht sie im Team und entscheidet in der nächsten Runde final.

Wie oft sollten wir die Maßnahmen aktualisieren?

Mindestens bei jeder neuen Jahresbilanz und immer dann, wenn sich Rahmenbedingungen ändern (z. B. neue Partnerschaft, neues Ticketmodell, neue Mobilitätsangebote).

Können wir mit kleinen Maßnahmen starten?

Unbedingt. Ein starker Kommunikationsschritt plus 1-2 strukturelle Hebel ist oft besser als ein übergroßer Plan, der liegen bleibt.


Aber jetzt genug der Rede, ran an die Arbeit 💪😎